Andreas PrölßZertifizierter Gästeführer Oberpfälzer Seenland und Fahrradguide ADFC
 

Vier Tage radeln in der Oberpfalz mit Zweidinger Reisen und den Albverein

Vier Tagestouren in der Oberpfalz. Mit Zweidinger Reisen und den Albverein. Tour Nr. 10; Nr. 9; Nr. 5; Nr. 7

Gesamtlänge: 262km, 1590hm bergauf und 1700 hm bergab


Tag 1:

Tag 1 "Um die Braunkohleseen"

Unsere Tour beginnt und endet in Wolfringmühle. Wir fahren östlich Richtung Naab und entlang der Schwarzach nach Pretzabruck. Ab der Ortschaft Asbach durchqueren wir das Naturschutzgebiet „Charlottenhofer Weihergebiet“, mit einer Fläche von rund 830 ha eines der größten Naturschutzgebiete der Oberpfalz. Es ist der Rest eines alten Teichgebiets, von dem ein großer Teil durch den Braunkohleabbau verloren ging. Vorbei an zahlreichen Fischweihern geht es weiter zum Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur, der für Familien mit Kindern ein beliebtes Ziel am Murner See ist.  Wir umrunden den Murner See, wobei wir das Theatron, dessen Ambiente an die Südsee erinnert, passieren. Am Murner See werden wir zum Mittagessen einkehren. Nachdem wir gestärkt sind, radeln wir zum Steinberger See mit einem kleinen Zwischenstopp bei „Alt-Wackersdorf“, das dem Braunkohleabbau zum Opfer fiel. Am Steinberger See besteht die Möglichkeit, die „größte begehbare Holzkugel der Welt“ zu besichtigen. Auf gut ausgebauten Radwegen führt und die Route nach Dachelhofen. Entlang der Naab flussaufwärts radeln wir nach Irlaching. Über Nebenstraßen erreichen wir wieder die Wolfringmühle und hier endet unsere Tagestour.

Tag 2:

Tag 2 "Tirschenreuther Teichpfanne mit Waldnaabtal"

Unsere Tour beginnt und endet in Wiesau. Ab Wiesau begeben wir uns auf einer alten Bahntrasse durch die Tirschenreuther Teichpfanne mit ihrer Himmelsleiter nach Tirschenreuth. Unser Mittagessen werden wir in Bärnau einnehmen. Sehenswert ist hier das Knopfmuseum, sowie der Geschichtspark Bärnau-Tachov, ein Freilandmuseum für mittelalterliche Alltagsgeschichte. Hier kann man anschaulich erleben, wie unsere Vorfahren vom 9. bis zum 13. Jahrhundert im Mittelalter gelebt haben. Nach unserer Stärkung treten wir die Rückreise über den Liebensteiner Stausee zur Ortschaft Beidl mit ihrer imposanten Marien-Wallfahrtskirche an. Durch das wunderschöne Waldnaabtal mit seinen seit Jahrtausenden rundgeschliffen Granitsteinen führt uns unsere Tour zurück nach Wiesau.

Tag 3:

Tag 3 "Durch die Talauen der Haidenaab und Creußen"

Wir starten am Badesee in Mantel und radeln an der Haidenaab entlang nach Hütten. Über Bruckendorfgmünd geht es nach Dießfurt. Hier radeln wir an einem wunderschönen Hammerschloss vorbei und gelangen nach Pressath. Wir verlassen die Haidenaab und radeln entlang der B 470 auf dem asphaltierten Radweg nach Speinshart. Hier werden wir zum Mittagessen einkehren. Nach unserer Stärkung radeln wir weiter nach Eschenbach und kommen zum kleinen Rußweiher (Moorbadesee), den wir auf dem Weg zum großen Rußweiher umrunden. Weiter führt uns unser Weg auf Wald- und Wiesenwegen vorbei am Netzaberg. Hier wurde eine kleine amerikanische Siedlung erbaut. Dieser Bereich gehört zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Als nächstes erreichen wir die Stadt Grafenwöhr (Militärmuseum im Zehentkasten). Beim Waldbad verlassen wir die Garnisonsstadt und radeln über Steinfels zurück zu unserem Startpunkt nach Mantel.

Tag 4:

Tag 4: "Von Silbersee nach Bodenwöhr"

Unsere Radtour beginnt beim Parkplatz am Silbersee. Hier wird seit 1968 die Bayerische Schwarzach aus Hochwasserschutzgründen, zur Energieerzeugung sowie für Freizeit- und Erholungszwecke aufgestaut. Wir umrunden den Silbersee in nördlicher Richtung und begleiten die Bayerische Schwarzach in südlicher Richtung. Bei Kritzenast verbindet sich die Bayerische Schwarzach mit der Böhmischen Schwarzach zur Schwarzach. Deren Verlauf folgen wir über Wald-, Wiesen- und Flurwege bis zu unserer Mittagseinkehr beim Eixendorfer Stausee in Gütenland. Nachdem wir uns gestärkt haben, führt uns der Weg entlang der Schwarzach durch das Murnthal (Durchbruchstal der Schwarzach). In der Pfalzgrafenstadt Neunburg vorm Wald verlassen wir die Schwarzach und begeben uns auf einer alten Eisbahnstrecke Richtung Bodenwöhr zum Hammersee mit seinem Kunst- und Wasserweg. Hier endet unsere Radtour. Im Brauereigasthof Jacob kann man bei einem Glas des „wahrscheinlich besten Weißbiers der Welt“ die Eindrücke der Radtour Revue passieren lassen.